Floral - Design - Trends

Rückblick: Meet & Talk

Die Floristenbranche erlebt einen stetigen Rückgang des Nachwuchses. Diese Gegebenheit wirkt sich auch auf Meisterschulen und Anbieter von Floralprodukten aus. Wie kann die Branche dem Rückgang entgegenwirken? Um über dieses Thema zu sprechen gab es auf der aktiven Fläche MEET THE GREEN ganz viel Platz fürs Networking mit der Grüne Branche:

Denn die Neuheit in diesem Jahr war das grüne Sofa, auf dem Hella Henckel, Gesellschafterin und Redaktionsleitung bei BLOOM’s, zum Interview lädt. 

Wir haben für euch die Kernaussagen der jeweiligen Interviewpartner festgehalten:

Marketingleitung Oasis Eva Middelberg:

"Wir möchten, dass die Floristikbranche jünger wird und mit unseren Produkten genau diese Floristen ansprechen und herausfordern. Unser schwarzer Steckschaum hat die gleiche Qualität, wie der traditionelle Grüne, soll jedoch dafür sorgen, dass mehr mit dem Steckschaum experimentiert wird. Statt ihn mit Floralien zu verstecken, kann er viel erkennbarer verarbeitet und sogar gefräst werden. Mit den aktuellen und zukünftigen Artikeln möchten wir Neues wagen und orientieren uns mehr an Trends aus Lifestylebereichen, um auch jüngere Floristen abzuholen."

Meisterflorist Viktor Breuer:

Die Ausbildung in einer Meisterschule kann ich nur empfehlen. Man entwickelt sich nicht nur floristisch weiter, sondern lernt auch persönlich viel dazu. Ich bin dadurch wirklich sehr gereift. Außerdem bekommt auch der wirtschaftliche Aspekt einen größeren Stellenwert. Ich finde, dass das sehr wichtig ist, um später sein eigenes Geschäft erfolgreich führen zu können. Außerdem strahlt der Titel „Meisterflorist“ nach meiner Ansicht eine Wertigkeit aus, die den Kunden dann auch eine bestimmte Qualität verspricht." 

Meisterfloristin Brigitte Heinrichs: 

"Die deutsche Floristik ist in der Welt angesehen, was mitunter auch daran liegt, dass wir ein duales System mit Berufs- und Meisterschulen haben. Unsere Floristik baut auf Theorien auf, die gut beizubringen und nachvollziehbar für alle sind. Dies sollten wir auch weiterhin versuchen aufrechtzuerhalten. Um den Nachwuchsmangel zu stoppen, sollte meiner Meinung nach schon viel früher begonnen werden, Jugendlichen den Beruf des Floristen schmackhaft zu machen. Den Beruf den Jugendlichen in der Schule näher zu bringen und erlebbar zu machen, sehe ich als ein sehr wichtiges Element an. So kommen sie direkt mit Blumen in Berührung und erfahren, wie kreativ dieser Beruf ist. Generell sollten den Schülern als Unterrichtsfach Berufseinblicke viel mehr ermöglicht werden." 

Leiter der Meisterschule Straubing, Steffen Teuscher: 

Meisterschulen stehen noch nicht vor dem Aus. Dass erst 2020 wieder Meisterprüfungen in Straubing stattfinden, gibt uns die Möglichkeit für eine schöpferische Pause. In dieser Zeit können wir gemeinsam mit dem Prüfungsausschuss überlegen, wie wir das Prüfungsprozedere optimieren können. Es wird aber auf jeden Fall Änderungen geben. Wir verlegen den Prüfungszeitraum der praktischen Prüfung von Juni auf September und schaffen für die Schüler so die Chance, die Sommerferien für die Prüfungsvorbereitung optimal zu nutzen. So ist zwischen der theoretischen Prüfung im Juni und der praktischen mehr Abstand. Außerdem möchten wir in unserer Meisterschule einen Klassenraum als Salesraum umbauen, sodass wir dort eine „echte“ Geschäftssituation erproben können. Dort werden Inhalte wie „Wie bestücke ich mein Geschäft“, „Wie sieht eine richtige Produktpräsentation aus“ und „Wie muss das Marketing ausgerichtet sein“ geübt. Als dritte Neuerung wird es das Fach „Virtuelles Marketing“ geben, da die Webseitenpräsenz der Floristen heute immer mehr in den Fokus rückt und nicht zu vernachlässigen ist."

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