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Trends in der Bestattungskultur

Trends in der Bestattungskultur

Vor noch ungefähr 20 Jahren war die Erdbestattung in einem Wahlgrab die vorherrschende Bestattungsform. Zu einer Beerdigung sprach der Pfarrer tröstende Worte, das Grab erhielt ein vom Steinmetz gefertigtes Grabmal und eine Bepflanzung vom Friedhofsgärtner. In den letzten Jahren haben sich die Bestattungskultur und der Umgang mit der Trauer erheblich verändert.

Die Selbstverständlichkeit der Bestattung auf einem kirchlichen Gottesacker ist längst schon nicht mehr gegeben. Vielfältige Möglichkeiten, abhängig von der religiösen Einstellung, den finanziellen Gegebenheiten aber auch einer zunehmenden Mobilität und Ortsungebundenheit von Familien, die die Pflege eines Grabes und die damit verbundenen Verpflichtungen für Hinterbleibende erschweren, führen zu neuen Grab- und Bestattungsformen. Und – sie lassen die Überlegungen bezüglich des eigenen Bestattungswunsches nicht einfach erscheinen. Es ist eine persönliche Entscheidung von besonderer Tragweite, die möglichst frühzeitig getroffen und mit Angehörigen abgesprochen sein sollte, in Verantwortung für sich und seine Familie.

In sogenannten Bestattungsgärten handelt es sich um pflegefreie Gemeinschaftsgrabanlagen. Die vielfältige Ausgestaltung solcher Bestattungs- oder Erinnerungsgärten bietet die Chance, unterschiedlichsten Ansprüchen an einen Ort der Trauer und des Gedenkens gerecht zu werden. Vom Reihengrab mit einer immergrünen Bodendeckerbepflanzung und einfachem Namensstein in einer mediterranen Anlage, über die Obstwiese, japanisch anmutende Gärten, bis zu einem Rosengarten oder abwechslungsreich blühenden Naturstaudenflächen reichen die Alternativen. Sie lassen herkömmliche Sarg- wie Urnenbestattungen zu. Der Vorteil dieser Orte liegt darin, dass sie professionell gepflegt und treuhänderisch verwaltet werden und den Trauernden, Besuchern und Hinterbliebenen parkähnliche Gärten bieten, die darüber hinaus als Orte der Erholung und als grüne Lungen der Städte wichtige Funktionen erfüllen. Angehörige besitzen somit nach wie vor noch eine persönliche Grabstelle, ohne diese aber pflegerisch betreuen müssen.

Moderne Kommunikationstechniken halten ebenfalls Einzug auf Friedhöfen. So können Besucher neuerdings per Smartphone über QR-Codes am Grab direkten Zugriff auf eine Website erhalten, auf der Persönliches zu diesem Verstorbenen hinterlegt ist: Auszüge aus der Biografie, ein Lieblingsgedicht, Hintergründe zur Familiengeschichte und vieles mehr.

Beisetzungen in Bestattungswäldern werden in den Medien zunehmend thematisiert. Hierbei wird die Urne mit der Asche am Fuße eines Baumes in ausgewiesenen Bereichen der Wälder beigesetzt. Lediglich eine kleine Plakette am Baum deutet darauf hin. Individuelle Schmuckgaben, wie Blumen, Gedenkkränze oder anderweitige Erinnerungsstücke, dürfen hier nicht angebracht werden, da sie der naturnahen Beisetzung widersprächen. So sind Bestattungswälder weitestgehend naturbelassen, verfügen also auch nicht über eine Infrastruktur, wie Wege, Bänke oder Ähnliches, wie sie Friedhöfe vorhalten.

Neuerdings wird die Verarbeitung eines Teils der Asche von Verstorbenen in einem synthetisch hergestellten Diamanten angeboten. Oder auch das Verstreuen der Asche in der Luft von einem Heißluftballon aus. Bestatter sind jederzeit bereit, hierüber zu informieren und beratend zur Seite zur stehen.

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