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Trockenblumen: Blüher richtig trocknen

Trockenblumen: Blüher richtig trocknen

Generell geht es beim Trocknen um den möglichst schonenden Entzug des in den Pflanzen enthaltenen Wassers, wobei meist die Farbe gut erhalten bleiben soll. Eine natürliche Farbänderung, zum Beispiel von grünem Gras zu mattgrünem Heu oder zu gelblichem Stroh, kann aber gewollt sein und ist oft auch kaum zu vermeiden. Das ist bei professioneller Trocknung zwar möglich, etwa durch Gefriertrocknen, für Laien zuhause aber nicht realisierbar, sodass solche Trockenfloralien im Handel erworben werden müssen. Folgende Methoden könnt Ihr aber selbst ausprobieren.

TROCKNEN IN DER RAUMLUFT: Diese Technik erfolgt an einem trockenen und luftigen, wegen des Farberhalts auch dunklen Ort bei Zimmertemperatur. Am besten werden die Pflanzenteile dazu in kleinen Bündeln kopfüber aufgehängt, damit die Stiele weitgehend gerade bleiben. Zehn Stiele pro Bund sollten es maximal sein, damit eine gute Belüftung die Schimmelbildung verhindert. Gummiringe als Bindemittel sind günstig, weil so der Volumenschwund der Stiele beim Trocknen ausgeglichen wird und nichts aus dem Bündel herausfällt. Sehr starke Stiele können auch stehend in einem Gefäß getrocknet werden und einzelne Blätter liegend auf einem Drahtgitter.

TROCKNEN BEI WARMLUFT: Im Backofen, aber auch in einem kleinen Raum mit Heißlüfter, ist ein relativ schnelles Trocknen möglich. Letzteres geschieht wie zuvor beschrieben. Im Backofen werden dagegen eher einzelne Laub- und Blütenblätter oder Blüten mit kurzen Stielen getrocknet. Das erfolgt entweder auf dem Backrost oder ein Backblech wird mit sauberem Sand bedeckt, der zunächst auf ca. 40°C vorgewärmt wird. Dann verteilt man die zu trocknenden Floralien mit ausreichendem Abstand zueinander darauf und lässt sie je nach Konsistenz verschieden lange im Ofen. Blütenblätter sind nach ca. dreißig Minuten fertig, ganze Stiele und festeres Material erfordern mehrere Stunden.

TROCKNEN UND PRESSEN MIT PFLANZENPRESSE ODER TROCKNUNGSBUCH: Diese Variante funktioniert nur mit einzelnen Blütenblättern oder sehr feingliedrigen Pflanzenteilen. Man benötigt zwei Lagen Papier, zwischen die die Blätter oder Blüten gelegt werden. Dann werden diese Lagen in ein dickes Buch gegeben und dieses geschlossen oder die Lagen werden mit einem Buch bzw. mehreren Bücher beschwert. Alternativ sind für diese Technik bereits entsprechend konzipierte Pflanzenpressen erhältlich. Das Pressen oder Beschweren sorgt für einen guten Kontakt zwischen Pflanzenteil und Papier, sodass der Wasserentzug optimal funktioniert. Außerdem dient es dem Formerhalt beim Trocknungsprozess. Je nach Material dauert dieser Prozess bis zu drei Wochen. Es empfiehlt sich, das Papier währenddessen gelegentlich vorsichtig gegen neue, trockene Lagen auszutauschen.

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