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Das neue Ikebana

Das neue Ikebana

Die Schweizer Floristmeisterin Danièle Fluri zeigt uns, wie sie den neuen Style mit Leben füllt.

Was in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts total angesagt war, erlebt zurzeit eine Renaissance. „Ikebana light“ wird sie genannt, die neue Art der japanischen Blumensteckkunst – befreit von philosophischen Überfrachtungen und jeglicher anstrengend wirkender Interpretation der eingesetzten Floralien, deren Bewegungslinien und Positionen. Jetzt ist alles ungezwungener, leichter, einfacher. Dennoch sind es die gleiche Begeisterung und Wertschätzung für die einzelne Blüte oder das eingesetzte Pflanzenteil, die das neue Ikebana ausmachen.

„Genau hinschauen und in scheinbar bedeutungslosen Wiesengräsern die Ästhetik erkennen“, rät die Schweizer Floristmeisterin Danièle Fluri. Sie platziert zwei Kenzane, die typischen Ikebana-Steckigel, in zwei flachen, rechteckigen Porzellanschalen, fasst ein kleines Bündel blühender Gräser mit je einem Schachbrettblumenstängel mittels einer Wollumwicklung zusammen und steckt sie darauf. Sie schichtet weiße Kiesel in die Schalen und gibt Wasser hinzu. Nun knickt sie ein paar Wiesengräser, wie vom Winde verweht, sich aufeinander zuneigend.

Dies geschieht keineswegs zufällig, sondern sehr überlegt. Mit den Augen verfolgt sie jede soeben gerichtete Linie, um dann den nächsten Halm entsprechend zu positionieren. Sie prüft, arrangiert, verändert. Denn das ist es, was sie fasziniert: Die richtigen Proportionen der Linien und Formen zueinander, die formale Ästhetik, das perfekte Miteinander der geradlinigen Gräser und der verspielten Blüten. „Ich möchte bewusst machen, dass dieses Gras, an dem wir oft so achtlos vorbeigehen, etwas Besonderes ist“, sagt sie. Dann ist es fertig, das neue Ikebana, das nun vor einer schlichten Wand, vielleicht auf einem Sideboard, seine ästhetische Ausstrahlung entfalten kann – schlicht, filigran und scheinbar selbstverständlich. Für Danièle Fluri ist dies der Ausdruck eines wertschätzenden Umgangs mit den Kostbarkeiten, die die Sommernatur hervorbringt.

 

Mit diesem Blumenigel gelingen euch solche Gestaltungen auch. Der Kenzan besteht aus korrosionsarmen Metall, sodass er auch nach längerer Zeit im Wasser rostfrei bleibt und ihr ihn immer wieder verwenden könnt. Er hat einen Durchmesser von rund 3,5 Zentimeter.

Kenzan
Kenzan

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