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Runde Sträuße

Gebundene Sträuße: Es geht rund

Eigentlich sind alle Sträuße „rund gebunden“. Denn eine eckige Form passt nicht so recht zu einem Strauß. So ist zumindest die Bindestelle rund. Aber was sind das wirklich „rund gebundene Sträuße"?

Dabei geht es darum, dass die Blumen und Blätter so angeordnet werden, dass in jeder Hinsicht eine runde äußere Form entsteht, die durch das Binden fixiert wird. In idealer Weise rund ist der Kreis. Aber auch Teile davon, wie Halbkreis oder Kreisbögen, werden als rund bezeichnet. Und genau diese Formen lassen sich in klassisch rund gebundenen Sträußen wiederfinden. Wenn man Blumen mit Stielen gleicher Länge zueinander fügt, bilden sie fast „von selbst“ diese Form.

Tipps & Tricks

  • Es muss eine vollständige Kreisform entstehen. Starke Einkerbungen oder Ausbuchtungen dürfen nicht auftreten und das Ergebnis sollte auf keinen Fall eiförmig sein!
  • Je dichter die Werkstoffe dabei stehen, umso klarer ist die Umrisslinie. Aufgelockerte Sträuße mit Höhen und Tiefen, also leichten Staffelungen der Blüten, sind auch möglich, solange ein gut erkennbarer, relativ geschlossener Umriss erhalten bleibt.
  • Die höchste Stelle des Straußes muss recht genau in der Kreismitte liegen. Die Betonung dieser wichtigen Stelle durch eine besonders schöne oder größere Blüte ist dabei günstig.
  • Die Verteilung der Werkstoffe um die Mitte herum muss gleichmäßig und ausgewogen zu allen Seiten erfolgen. Die Anordnung der einzelnen Blumen kann sowohl gestreut als auch durch Bildung von Gruppen erfolgen. Die optische Ausgewogenheit muss dabei gewahrt bleiben.
  • Bei dieser Verteilung darf keine Viereckform entstehen. Die 5er-Seite eines Würfels kann als Negativbeispiel zum Verständnis dienen: Der mittlere Punkt ist die Mittelblüte. Wird um diese herum aus gleichen Blüten ein Quadrat geschaffen, widerspricht dies dem Runden. Wird dagegen die Mitte mit entweder drei oder fünf Blüten umlegt, wirkt dies „runder“.
  • Insgesamt müssen sich alle Werkstoffe der Gesamtwirkung unterordnen, ihr Geltungsanspruch tritt zurück. Blumen mit exklusiven, eigenwilligen Formen passen hier natürlich weniger gut als kompakte, runde, lagernde Blüten. Ausschwingende und abfließende Bewegungsformen gehören in den Randbereich, Aufstrebendes wird zart überspielend eingesetzt.
Strauß rund gebunden
bunter Strauß rund gebunden

Das Gefäß muss natürlich passend zum Strauß gewählt werden. Zwei Wege sind möglich:

  • Gestalterische Übereinstimmung durch Ähnlichkeiten in Form, Farbe, Textur und stilistischem Ausdruck: Es entsteht eine Konvergenz zwischen Gefäß und Strauß.
  • Entwicklung eines Kontrastes, z. B. indem rund-lagernde Sträuße aufstrebend-schlanke Gefäße erhalten oder farbstarke Sträuße zurückhaltende, z. B. weiße Gefäße.

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