Webshop

Aus- & Weiterbildung

Fit für die Prüfung: Prüfungsfragen zur konstruktiv-assoziativen Gestaltungsart

Die Wirkung von Werkstücken der konstruktiv-assoziativen Gestaltungsart sollen dafür sorgen, dass der Betrachter eine bestimmte Aussage oder Vorstellung mit dem Werkstück assoziiert. Die eingesetzte Technik (konstruktiv) wird mit dem Ausdruck (assoziativ) in eine Komposition gebracht. Wir stellen euch mögliche Prüfungsfragen und geben euch die entsprechenden Lösungsvorschläge, damit ihr optimal auf eure Prüfung vorbereitet seid.

Frage: Welches sind, neben der konstruktiv-assoziativen Gestaltungsart, die drei konventionellen Gestaltungsarten? 

Lösung: Die drei konventionellen Gestaltungsarten:

  • dekorative Gestaltungsart
  • formal-lineare Gestaltungsart
  • vegetative Gestaltungsart

Frage: Wie lauten die Kriterien der konstruktiv-assoziativen Gestaltungsart?

Lösung: Die Kriterien der konstruktiv-assoziativen Gestaltungsart

  • Die eingesetzte Technik ist sichtbares, funktional sinnvolles und wesentliches Gestaltungselement.
  • Der Gestaltungsvorgang bleibt im fertigen Werkstück erkennbar
  • Die gestalterischen Eigenschaften der verwendeten Materialien und Werkstoffe, wie Farbigkeit, Struktur und Form, werden im Sinne eigenständiger Gestaltungsmittel beachtet, jedoch nicht im Sinne eines Geltungsanspruchs oder Wesensausdrucks des Werkstoffs
  • Ein völliges Unterordnen der Werkstoffe liegt nicht vor, sondern eine gegenseitige Wirkungssteigerung durch Kombination von Unterschiedlichem oder durch plakative Gleichheit
  • Eine Verfremdung von Werkstoffen ist möglich. Jedoch sollte der Ursprung des Materials noch erkennbar sein bzw. die neue Form oder eine bestimmte Eigenschaft des Gestaltungsmittels dadurch besonders zum Tragen kommen
  • Nicht-florale und insbesondere auch nicht-natürliche Gestaltungsmittel lassen sich besonders gut einfügen
  • Verdichtungen und gleichartige Formationen sind ebenso möglich wie Vereinzelung und große Freiräume. Jeweils sind die gestalterische Wirkung der Technik und/oder die assoziative Ausstrahlung entscheidend für die Wahl dieser Mittel
  • Erkennbarkeit der Technik und Klarheit der fertigen Werkstückform führen zu sinnhaften Assoziationen zwischen dem Werkstück und einer gestalterischen, evtl. auch symbolischen und darstellenden Aussage
  • Symmetrische und asymmetrische Ordnung sind gleichermaßen möglich

Frage: Welche Wirkung bzw. Ausstrahlung haben Werkstücke der konstruktiv-assoziativen Gestaltungsart?

Lösung: Wirkung von Werkstücken der konstruktiv-assoziativen Gestaltungsart

Werkstücke dieser Gestaltungsart wirken technisch-strukturiert, zweckorientiert-handwerklich bis funktional und teils architektonisch. Die Form und/oder der erkennbare technische Gestaltungsvorgang vermitteln häufig eine symbolhafte Bedeutung bzw. eine bestimmte Aussage kann damit assoziiert werden.

Tipp: Erwartet werden ein bis zwei, maximal drei beschreibende Sätze.

Weiterführende Fragen und hilfreiche Informationen findet ihr in unseren Lern- und Arbeitsheften.

Trendthema: "Rural energy" - Kraft der Ländlichkeit

Das Leben in Ballungsräumen und Metropolen verliert durch Umweltprobleme an Attraktivität. Die Sehnsucht nach ...

weiterlesen

Zarter Frühling in Bleu: Die Leichtigkeit des New-Ikebana Styles

Der Frühling entfaltet sein stimmungsvolles Kleid und verbreitet eine unbeschwerte und lockere Atmosphäre. Die Techniken ...

weiterlesen

NEU: NEW IKEBANA - Natürlich, einfach, ästhetisch

Im zweisprachigen Buch „New Ikebana“ zeigen die Floristmeister Bernhild und Klaus Wagener anhand von 50 beeindruckenden ...

weiterlesen
Anmelden
Warenkorb