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Techniken Schlagmetall

Allgemein einsetzbare Techniken

Schlagmetall war ursprünglich hauchdünn ausgewalztes Messing, das als Ersatz für aus echtem Gold bestehendes Blattgold diente. Heute wird Schlagmetall auch aus anderen Metallarten hergestellt, z. B. fertigt man Blattsilber aus Aluminium.

Auch aus Kupfer und Bronze sind dünne Blattmetallfolien erhältlich. Schlagmetall wird in Heften mit mehreren Blättchen in verschiedenen Größen angeboten. Während man zum Aufbringen von echtem Blattgold, z. B. beim Restaurieren alter Gegenstände, so genannte Anlegemilch benötigt, die fast vollständig trocken werden muss, bevor die Metallblättchen aufgelegt werden, geht man aus Zeit- und Kostengründen in der Floristik einen einfacheren Weg. Es wird kein echtes Blattgold, sondern eben das preiswertere Schlagmetall verwendet und Sprühkleber als Fixierungsmittel eingesetzt.

Abbildung oben: Grundlage dieses adventlich-weihnachtlichen Kerzengestecks ist ein Trockenblumensteckschaumwürfel, der mit Sprühlack silbern gefärbt wurde. Darauf sind Walnüsse dicht an dicht geklebt. Erst jetzt wird dieser Nusswürfel mit silbernem Schlagmetall veredelt, so dass an vielen Stellen die natürliche, braune Oberfläche der Nüsse sichtbar bleibt.

Schlagmetall Techniken

Der zu veredelnde Gegenstand, z. B. ein Topf, ein Blatt oder eine Nuss, wird mit dem Kleber besprüht, die feine Metallfolie wird vorsichtig aufgelegt und mit einem weichen Werkzeug angedrückt, so dass die Struktur bzw. Textur des Untergrunds gut sichtbar bleibt. Pinsel und Schwämme werden eingesetzt, auch mit dem Finger sind ausreichend gute Ergebnisse zu erzielen. Risse und Unregelmäßigkeiten in der so entstandenen metallischen Oberfläche sind gewollt und wirken wie eine edle Alterung des Gegenstands. Besonders effektvoll ist das, wenn der Untergrund dunkel gefärbt ist.

Techniken Schlagmetall

An der obigen Arbeit wird deutlich, wie die Schlagmetallveredlung vonstatten gehen muss, damit eine akzeptable Fertigungszeit, hier ca. 70 bis maximal 90 min, erreichbar bleibt. Deshalb ist nicht jede Nuss einzeln veredelt, sondern erst der fertige Nusswürfel insgesamt.


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